Shalom liebe Leser,
es war einmal ein Event, zu dem viele bekannte und berühmte Pastoren eingeladen wurden um zu predigen. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut. Es gab auch einen Pastor, der sich sehr um die Armen bemühte und sie sagten sich: “Wenn wir den einladen, werden auch die kommen, die so Mitleid haben mit den Armen.” Gesagt, getan.
Der Pastor wurde eingeladen am Freitag um 16.00 Uhr zu predigen. Natürlich dachten die Pastoren, dass der unbekannte Pastor früher kommen würde, weil ihm so eine große Ehre zuteil wurde bei diesem Super – Kongress zu reden. Aber er kam nicht früher und pünktlich war er auch nicht. Man begann also schon mal mit der Einleitung, dann Lobpreis, den man verlängerte.
Doch auf einmal ging die Kirchentüre auf und der unbekannte und unscheinbare Pastor kam doch noch. Er ging auf die Kanzel entschuldigte sich für sein zu spät kommen: “Es tut mir leid, dass ich zu spät komme. Aber draußen vor der Tür waren ca. 20 Leute und den musste ich erstmal von Jesus erzählen. Einige haben sich für IHN entschieden, mit anderen habe ich gebetet und andere brauchten Trost.”
Matthäus 9, 12 – 13
Jesus aber, als er es hörte, sprach zu ihnen: Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 13 Geht aber hin und lernt, was das heißt: “Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer”. Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.
Viele meinen, dass ihre Events und Gottesdienste wichtiger sind als jemand in Not zu helfen. Auch dem Pharisäer und Synagogenhelfer waren ihre Gottesdienste wichtiger als jemand zu helfen, der dem Tod näher als dem Leben war. Sie wussten doch was geschrieben steht, dass Gott Barmherzigkeit wichtig ist. Jesus ist nicht für die Starken gekommen, denn die brauchen niemand. Jesus ist für die gekommen, die schwach und krank sind. Aber oftmals sind wir lieber in unserem bekannten Umfeld und mit starken und fröhlichen Menschen zusammen als uns mit enttäuschten, verletzten oder Sündern abzugeben.
Folgen wir dem Beispiel unseres Herrn? Ist uns die Meinung anderer wichtiger als Nachahmer unseres Meister zu sein?
Matthäus 9, 10 -11
Und es geschah, als er in dem Haus zu Tisch saß, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch. 11 Und als die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?
Die Pharisäer störte es, dass Jesus lieber bei den Sündern war als bei ihnen. Ihre Vorstellung war nämlich, dass Gott zu ihnen kommen müsste, weil sie ja so perfekt waren. Ist das nicht auch ein Problem unserer Zeit, dass wir meinen Jesus ist in unseren Gottesdiensten, weil sie so toll und perfekt sind? ER ist nicht zu denen gekommen, die mit ihrem meist materiellen Reichtum prahlen. Aber Jesus ist zu denen gekommen, die wissen, dass sie arm sind vor Gott. Ihnen gehört das Reich der Himmel. Wir können unserem Vater im Himmel bekennen, das wir keine Gnade, Barmherzigkeit, Freundlichkeit usw. haben und ER wird uns reichlich geben.







Wunderschön !
Story, Bibelstellen und das Lied.
Danke, Su !
dANKE LIEBE sUSANNE; Du bist gesegnet und alle Deine Lieben !
Shalom und liebe Grüße Renate
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Wahrhaftig vom Rabbi Jesus lernen bedeutet den Willen des Vaters verstehen