Geben ist seliger denn nehmen

Shalom liebe Leser und Freunde,

Geben ist seliger denn nehmen, so lesen wir es in der Bibel. Es werden damit alle Menschen aufgerufen danach zu handeln, denn wir sollen ja nicht nur Hörer, sondern Täter des Wortes sein.

Jakobus 1, 22
Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein, womit ihr euch selbst betrügen würdet.

Das wunderbare dabei ist, dass wir nicht materiell oder finanziell reich sein müssen um zu geben. In der Bibel lesen wir von den Reichen und der armen Witwe und die hatte ja wirklich nicht viel zu geben, oder doch?

Markus 12, 41 – 42
Und Jesus setzte sich dem Opferkasten gegenüber und schaute zu, wie die Leute Geld in den Opferkasten legten. Und viele Reiche legten viel ein. 42 Und es kam eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein ein, das ist ein Groschen.

Viele Reiche haben wirklich viel gegeben. Es fiel ihnen nicht schwer dieses Geld zu geben. Jesus jedoch bewunderte die arme Witwe, weil sie ALLES gab was sie hatte. Diese Witwe gab ein Opfer, denn es tat weh als sie es gab. (Opfer tun in der Regel weh.) Es ist einfach von seinem Überfluss abzugeben. Doch wenn du wenig hast, kaum mit deinem Einkommen auskommst, so ist jedes Geben ein Opfer welches Jesus bemerkt, denn Er hebt die Witwe, ihr tun und ihre Herzenshaltung hervor. Jedoch dass der Reichen tadelt Er.

Markus 12, 43 – 44

Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten gelegt als alle, die eingelegt haben. 44 Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles eingelegt, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.

Also sind auch arme Menschen in der Lage zu geben. Gott wollte keine Armut in Seinem Land und auch nicht dass Menschen hungern müssen. Die Leute kamen zum Tempel um zu geben, damit die Priester und die Armen versorgt sind. Das heißt nicht, dass der Arme selbst schuld ist an seiner Armut, sondern damit du Barmherzigkeit üben kannst, so wie dein Vater im Himmel es mit dir getan hat.

Gott möchte, dass wir uns um die Armen sorgen und nicht nur schöne Reden schwingen, sondern dass wir auch einen sichtbaren Segen bringen. Wenn reiche Menschen darüber reden, dass man ihnen geben soll, dann weiß ich nicht woher sie es nehmen, denn wir sollen unserem armen Bruder geben.

Jakobus 2, 15 – 16

Wenn nun ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und es ihnen an der täglichen Nahrung fehlt, 16 und jemand von euch würde zu ihnen sagen: Geht hin in Frieden, wärmt und sättigt euch!, aber ihr würdet ihnen nicht geben, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist, was würde das helfen?

Das ist ein Glaube ohne Werke aber nicht des Armen, sondern dessen der geben könnte. Die Werke des Glaubens sind die Taten, die den Glauben erst VOLLKOMMEN machen.

Jakobus 2, 22

22 Siehst du, dass der Glaube zusammen mit seinen Werken wirksam war, und dass der Glaube durch die Werke vollkommen wurde?

Nicht allein der Glaube rechtfertigt dich, sondern ebenso die Werke. Glaube ohne Werke ist ein toter Glaube, den nicht einmal die Israeliten im AT kannten. Sie brachten Opfer, was Taten sind aufgrund dessen was sie glaubten nämlich Vergebung der Sünden durch Opfer.

Jakobus 2, 24
So seht. ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein.

Wenn wir glauben, dass wir durch Sündenvergebung und Untertauchen selig werden, dann werde ich mich taufen lasse. Das ist das Werk. Das Abwaschen der Sünde ist übernatürlich und somit Gottes Werk bzw. Erfüllung der Schrift. Unser Vater im Himmel steht zu Seinem Wort.

Gott möchte dass wir Geber sind mit einer freudigen Herzenshaltung. Dass wir dem anderen, unserem Bruder oder Schwester, von Herzen etwas gönnen können. Nicht nur darauf schauen: “Was bekomme ich vom Kuchen ab? sondern viel mehr: “Wem kann ich noch eines abgeben?” Nicht gezwungen, sondern bereitwillig und freudig, vielleicht sogar selbst zur Erkenntnis gekommen zu sein: Geben ist seliger denn nehmen.

2.Korinther 9, 6 
Das aber [bedenkt] : Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. 7 Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt; nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!

Und zur Ermahnung beim Geben nicht dem Geiz zu erliegen oder zu denken: Diese Predigt war nur 5 Euro Wert. Wenn das alles ist was du hast, dann gebe diese 5 Euro. Jedoch sagt uns der Vers 5, dass wir eigentlich schon vorbereitet sein sollen und zu Hause schon wissen was wir geben wollen. So musst du nicht erst im Gottesdienst darüber nachdenken, sondern du kannst dich voll auf den Gottesdienst konzentrieren.

2.Korinther 9, 5 
Darum habe ich es für nötig gehalten, die Brüder zu ermahnen, zu euch vorauszureisen, um diese vorher angekündigte Segensgabe rechtzeitig zuzubereiten, damit sie bereit ist, sodass sie eine Segensgabe ist und nicht eine Gabe des Geizes.

In diesem Sinn Shabbat Shalom und eine gesegnete Woche

Su

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2 Antworten zu Geben ist seliger denn nehmen

  1. Karoline Schüller schreibt:

    Denn Armen geben hatt nichts mit dem geben in den Klingelbeutel zu tun,wer die Predigt mit 5 Euro bezahlt hat sein Eintrittsgeld bezahlt.Aber deine Schwester/Bruder bezahlt davon nicht was sie zum Leben braucht.

  2. Marion schreibt:

    Uih uih uih… sehr heikles Thema :-)

    Ohne mich loben zu dürfen, sag ich mal was dazu: Es gibt gerade unter den armen Geschwistern die Erkenntnis, dass man teilen muss und auch gibt. Denn die wissen, was Sache ist.
    Ich selbst, in CH einer sogenannte Gruppe der “working poor” – Existenzminimum – zugeordnet…habe auch dann gegeben, wenn Minus auf dem Konto war und NICHT alle Rechnungen bezahlt waren. Das käme für gar manche Christen nie in Frage. Sogar Gottes Wort sagt: Gehe hin und zahle zuerst Deinem Schuldner ! Im AT gab der HERR einer Frau die Ölvermehrung und die arme Fau sollte, durfte, ja MUSSTE zuerst ihre Rechungen / Schulden zahlen. Ich habe erlebt, dass es nach den Predigten oft den Pastor nicht die Bohne interessiert, wer von den Schafen dringend solch eine Gabe bräuchte. Aber tüchtig am Einsammeln…

    Ich sah auf der Strasse vor einigen tagen ein Mitglied einer freien Kirche, der trug einen Pullover von mir. Mittlerweile mit Brandlöchern, da er raucht und säuft wie ein “Loch”. Ich habe ihn schon paarmal freundschaftlich ermahnt, dieses schlechte Beispiel in der Öffentlichkeit doch zu lassen, ich sah ihn trotzdem wieder vor dem Laden stehen und rauchen und trinken. Nun – er tut mir Leid, aber trotzdem bringe ich ihm Kleider vorbei in den nächsten Tagen, und nochmal eine Jacke, weil er so arm dran ist und friert… Ich soll die Unzüchtigen, Unordentlichen als Christ eigentlich meiden. Die Hurer, Trunkenbolde etc. Sagt die Schrift – um Anderen zurechtzuhelfen. Hab ich auch schon getan. Aber es tut mir weh im Herz, ihn so frierend wie einen Lump vor der Migros zu sehen. Die Pastoren müssten ihn da wegholen, tun sie aber nicht. Nebenbei gesagt: Deswegen habe ich auch keine Gemeinde mehr :-)
    Es ist soviel Not überall. Leute – Christian hat Recht mit dem Artikel: GEBEN IST SELIGER DENN NEHMEN.

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