Shalom liebe Leser,
was bedeutet eigentlich unter dem Gesetz zu sein? Als Jesus zu Seinem Volk kam um zu predigen, war dieses Volk unter dem Gesetz. Das Gesetz stand über den Menschen und durch einhalten des Gesetzes blieb der Mensch heilig. Das Halten des Gesetzes war der Weg zu Gott.
So war es auch als die Menschen eine Frau zu Jesus brachten. Diese Frau hatte die Ehe gebrochen und war somit nach dem Gesetz schuldig. Sie musste gesteinigt werden. Es gab keine Gnade für diese Frau und die Menschen forderten auch diese Strafe. Diese Leute hatten ein Herz aus Stein, ein Herz in dem es weder Gnade noch Barmherzigkeit gab.
Johannes 8, 3
3 Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellten sie in die Mitte 4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist während der Tat beim Ehebruch ergriffen worden. 5 Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, dass solche gesteinigt werden sollen. Was sagst nun du?
Im Gesetz des Mose steht allerdings, dass beide gesteinigt werden müssen. Der Mann sowie die Frau.
3. Mose 20, 10
Wenn ein Mann mit einer Frau Ehebruch treibt, wenn er Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, so sollen [beide], der Ehebrecher und die Ehebrecherin, unbedingt getötet werden.
Sie hörten nicht auf Jesus zu fragen, denn eigentlich wollten sie Jesus zu Fall bringen.
Johannes 8, 6
Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, damit sie ihn anklagen könnten. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
Wie wir wissen gab Jesus ihnen eine andere Antwort. Eine, die diese Menschenmenge nicht erwartet hatte.
Johannes 8, 7
Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!
Und als Jesus sagte, wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, mussten sie prüfen ob sie nicht auch vor dem Gesetz schuldig sind. Und sie waren alle schuldig, denn sie hatten alle ein schlechtes Gewissen und gingen heim.
Johannes 8, 9
Als sie aber das hörten, gingen sie – von ihrem Gewissen überführt – einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus wurde allein gelassen, und die Frau, die in der Mitte stand.
Keiner der Ankläger war mehr da. Alle waren sie schuldig. Nur Jesus war da mit der Frau.
Johannes 8, 10
Da richtete sich Jesus auf, und da er niemand sah als die Frau, sprach er zu ihr: Frau, wo sind jene, deine Ankläger? Hat dich niemand verurteilt?
11 Sie sprach: Niemand, Herr! Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr!
Keine Anklage, kein Urteil. Auch Jesus verurteilte die Frau nicht. Er fällte kein Urteil. Er hat nicht gerichtet sondern bevorzugte gnädig zu sein. So gab ER ihr noch den Rat nicht mehr zu sündigen.
Auch wenn wir zu Jesus kommen, verurteilt ER uns nicht, sondern spricht uns frei von unserer Schuld, die wir durch das Gesetz haben. Durch das Gesetz sind wir alle Sünder, durch Jesus werden wir unverdient, also durch GNADE, gerecht gesprochen. Jedoch gibt Jesus uns auch den Rat: SÜNDIGE HINFORT NICHT MEHR!
Shalom und eine gesegnete Woche
PS: Man kann nicht zwei Herren dienen: Entweder dienst du der Sünde oder du dienst der Gerechtigkeit: JESUS CHRISTUS!







Sehr schoen und klar erklaert wie gewoehnlich!