Shalom und Gottes Segen,
es gibt ein Sprichwort, dass besagt: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.“ Nur stimme ich dem nicht zu. Die Sache ist, dass du mehr als 1000 Worte brauchst um ein Bild zu beschreiben. Johannes, der die Offenbarung schrieb, war ein Meister der Worte um Bilder zu beschreiben. Denken wir nur mal an die Beschreibung der Hubschrauber (Offenbarung 9,7).
Jeshua sagt, dass die Augen einen verführen zur Sünde. Die meisten lassen sich auch über die Augen verführen durch Werbung zu z.B. Habgier, Ehebruch, Mord, weil sie ein Bild vor Augen haben.
Matthäus 5, 28
Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
Unser Gehirn ist ständig dabei Bilder miteinander zu vergleichen. Wo hab ich das schon mal gesehen? Oder wenn Menschen jemand ähnlich sehen und wir meinen einen Bekannten zu treffen, der es dann doch nicht ist. Diese Taktig wird ständig in unserer heutigen Zeit benutz durch Fernsehen. Wenn du dich auf ein unabhängiges Urteil verlassen willst, brauchst du Menschen, die nicht Fernsehen. Denn durch die vielen Bilder werden sie manipuliert. Sind die Bilder vor deinen Augen, also sprich die Glotze ist an, bist du so abgelenkt, dass du die Aussagen nicht mehr filtern oder gar reflektieren kannst. Du kannst nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge, Realität und Fantasie unterscheiden.
Jeshua ist das Wort und Seine Jünger sind Wortanbeter und nicht Bildanbeter. Wenn wir ein Bild von IHM bekommen, gebrauchen wir WORTE um dieses zu beschreiben. Wir kommen immer wieder auf das Wort, denn auch Gebete sind Worte. David sagt, dass er das Gesetz immer vor Augen hat, also das Wort Gottes um darüber nachzudenken.
Psalm 119, 148
Meine Augen kommen den Nachtwachen zuvor, damit ich nachsinne über dein Wort.
Psalm 119, 18
Öffne mir die Augen, damit ich sehe die Wunder in deinem Gesetz!
Wir sollen Dinge im Glauben aussprechen, auch wenn unsere natürliche Sicht eine andere ist. Die natürliche Sicht nimmt nur das Geschehen war. Durch das Wort, dass wir im Glauben aussprechen ohne Zweifel, können wir „Berge“ verrücken. Dinge, die Aussichtslos scheinen, werden gelöst.
Markus 11, 23
Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt.






